27.01.2020 • Praxisberichte

Dieselzusatz aus CO2

Die Meldungen mit DOI (Digital Object Identifier) auf dieser Seite beruhen auf wissenschaftlichen Orginalarbeiten, die in voller Länge in der der Chemie Ingenieur Technik, Wiley-VCH, Weinheim, erscheinen. Der Aufruf eines Artikels erfolgt im Webbrowser unter der Adresse http://dx.doi.org.bibliotheek.ehb.be/ mit nachfolgendem DOI.

Dieselbeimischungen in der Form von Oxymethylenethern (OMEx) könnten helfen, die NOx- und Ruß-Emission konventioneller Dieseltreibstoffe zu reduzieren. Insbesondere OME3–5 zeigen mit Diesel vergleichbare Eigenschaften. Ausgangsstoff für die Produktion längerkettiger OMEx ist OME1, der mit Formaldehyd zu größeren Molekülen reagieren kann. In einer Studie wurden verschiedene Syntheserouten für OME1 verglichen: Die heute gängige basiert auf der Kondensation von Methanol und Formaldehyd und benötigt eine Reihe herausfordernder Trennungsschritte. Die direkte Methanol-Oxidation zu OME1 ist effizienter und kommt mit weniger Schritten aus. Besonders vielversprechend erscheint ein weiterer Weg: die einstufige Synthese über eine direkte Hydrogenierung von CO2 mit H2.

Kontakt
Jürgen Klankermayer, RWTH Aachen
[email protected]
DOI: 10.1002/cite.201900187

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